Stärkung des Immunsystems durch Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine klassische naturheilkundliche Reiztherapie und wird sehr erfolgreich bei Allergien (Pollen, Tierhaare und Hausstaub) eingesetzt. Zusätzliche Indikationen sind rezidivierenden Infekte, geschwächtes Immunsystem und chronische Müdigkeit.

Bei der herkömmlichen Eigenbluttherapie wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen. Dieses Blut kann mit pflanzlichen oder homöopathischen Substanzen vermischt und anschließend in einen Muskel injiziert werden. Das injizierte Blut wird von der Immunabwehr als „fremd“ erkannt und führ zu einer Stimulation des Systems, was zu einer Zunahme der Immunkörper im Blut führt. Es kommt zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage, was die Selbstheilung des Menschen beeinflusst. Typischerweise umfasst die Behandlung eine Serie von 10 Sitzungen.

Für eine intensivere Therapieoption bieten wir die erweiterte Eigenbluttherapie an, bei der das Blut zusätzlich mit Ozon angereichert wird. Diese Methode, auch als Ozontherapie bekannt, erhöht die therapeutische Wirksamkeit und bietet eine stärkere Unterstützung für das Immunsystem.

Die Eigenbluttherapie nutzt die im Blut enthaltenen Wachstumsfaktoren, um die Selbstheilungs- und Regenerationsprozesse des Körpers zu unterstützen, zu stimulieren und zu beschleunigen. Diese Methode zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Zunächst wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen. Dieses Blut wird in einer Zentrifuge in seine Hauptbestandteile getrennt. Dadurch können die Komponenten des Blutes isoliert werden, die reich an körpereigenen Wachstumsfaktoren und entzündungshemmenden Substanzen sind.

Diese konzentrierten Blutbestandteile werden dann mittels einer speziellen Doppelspritze in das betroffene Gelenk injiziert. Diese Injektionstechnik gewährleistet höchste Sterilität und Sicherheit.

Anwendungsbereiche der Eigenbluttherapie:

Arthrose und Gelenkknorpelschäden, eine degenerative Gelenkerkrankung, wird durch Abnutzung des Gelenkknorpels verursacht und kann in vier Schweregrade eingeteilt werden. Bei frühzeitiger Arthrose (Grad I-II) treten oft morgendliche Gelenksteife und Anlaufschmerzen auf. Die Eigenbluttherapie hat sich bei Arthrose der Grade I-III als effektiv erwiesen.

Verletzungen von Muskeln, Sehnen und Bändern. Überlastungen und Fehlbelastungen führen häufig zu Verletzungen von Muskeln, Sehnen und Bändern. Muskelzerrungen, -faserrisse und -rupturen sowie anhaltende Reizzustände und Teil- oder Komplettrupturen der Sehnen und Bänder können durch die Eigenbluttherapie positiv beeinflusst werden

Frische Muskelfaserrisse

Rupturen und Teilrupturen von Bändern

Chronische Sehnenentzündungen (z.B. Tennisellenbogen, Achillessehnenentzündung)

Unterstützung und Beschleunigung der Heilung nach Operationen

Operationen an Sehnen und Bändern (z.B. Kreuzband-, Achillessehnen- oder Rotatorenmanschettenverletzungen)

Knorpeloperationen

Operationen bei Knochenbrüchen

Meniskusrefixationen

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