Orthokin-Eigenbluttherapie bei Gelenkbeschwerden und Arthrose

Schmerzen

Moderne Therapie für schmerzfreie Gelenkbewegung und mehr Lebensqualität

Leiden Sie unter wiederkehrenden Gelenkschmerzen, Arthrose oder chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat? Dann sind Sie bei uns in der Praxis für Ganzheitliche Medizin in Meerbusch richtig. Wir sind überzeugt, dass eine konservative, ganzheitliche Therapie einer Operation meist vorzuziehen ist – und setzen genau da an, wo klassische Ansätze an ihre Grenzen stoßen.

Unser Ansatz: Ganzheitlich und individuell

Nach einer ausführlichen Untersuchung und Auswertung Ihrer Befunde (z. B. Röntgen, MRT, Blutwerte) entscheiden wir gemeinsam, welcher Weg für Sie der richtige ist. Ihre Körperhaltung, Ernährung, sportlichen Aktivitäten und bestehende Begleiterkrankungen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie Ihre Wünsche und Ziele. Deshalb führen wir zu Beginn eine Haltungs- und Bewegungsanalyse durch und nutzen auch naturheilkundliche Verfahren wie Kinesiologie, sensomotorische Einlagen oder gezielte Labordiagnostik.

Oft sind es die Kombination und das Zusammenspiel verschiedener Therapieformen – z. B. Akupunktur, Schröpfen, Physiotherapie, Injektionen, Infusionen und eine angepasste Ernährung – die langfristigen Erfolg bringen.

Orthokin: Die moderne Eigenbluttherapie bei Arthrose

Bei vielen Patientinnen und Patienten kommen bei Arthrose Kortison oder NSAR (antientzündliche Medikamente) zum Einsatz. Das kann kurzfristig helfen, bringt jedoch oft Nebenwirkungen mit sich und unterstützt nicht die natürlichen Regenerationskräfte des Körpers.

Genau hier setzt die Orthokin-Eigenbluttherapie (autologes konditioniertes Serum, ACS) an. Dieses Verfahren nutzt die Selbstheilungskraft Ihres Körpers: Aus Ihrem eigenen Blut werden gezielt entzündungshemmende und wachstumsfördernde Proteine – vor allem der sogenannte Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist (IL-1Ra) – gewonnen und direkt in das betroffene Gelenk injiziert. So kann die Entzündung natürlich reduziert, Schmerzen gelindert und die Beweglichkeit gefördert werden.

Wie läuft die Orthokin-Therapie ab?

  • Blutentnahme: Entnahme von ca. 60 ml Eigenblut aus der Vene.
  • Spezielle Aufbereitung: Inkubation in einem Spezialbehälter mit Glaskügelchen (6–9 Stunden), um die Bildung entzündungshemmender Proteine zu fördern.
  • Serumgewinnung: Filtration und Abtrennung des sogenannten autologen konditionierten Serums.
  • Injektionsserie: 4–6 gezielte Injektionen in das betroffene Gelenk, meist im Wochenrhythmus.
  • Nachsorge: Keine Ausfallzeiten, Sie sind nach der Behandlung sofort wieder mobil. Nach der ersten Injektion empfehlen wir, auf sportliche oder stark gelenkbelastende Aktivitäten für einen Tag zu verzichten.

Das Verfahren ist sehr gut verträglich, da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden.

Für wen eignet sich Orthokin ergänzend?

  • Arthrose im Knie, der Hüfte oder Schulter (Stadien I–III)
  • Chronische, therapieresistente Gelenkschmerzen
  • Muskel- und Sehnenerkrankungen
  • Rückenschmerzen durch Arthrose der Wirbelgelenke
  • Wunsch nach einer schonenden, nicht-operativen Therapieoption
  • Regeneration nach Verletzungen

Nicht geeignet ist Orthokin/ACS bei:

  • Schweren akuten Gelenkentzündungen
  • Endgradiger Arthrose (Stadium IV)
  • Akuten Infektionen oder ausgeprägten Fehlstellungen

Ihre Fragen – unsere Antworten

Viele Patienten berichten über eine anhaltende Verbesserung der Beschwerden für mindestens 6 bis 12 Monate, manchmal auch länger.

Die Injektion erfolgt mit einer sehr feinen Nadel. Die meisten Patienten empfinden nur ein kurzes Druckgefühl.

Orthokin gilt als sehr gut verträglich. Gelegentlich können leichte Schwellungen oder Rötungen an der Injektionsstelle auftreten.

Ja, die Orthokin-Therapie kann bei Bedarf in Absprache mit dem behandelnden Arzt erneut durchgeführt werden.

Orthokin ist eine Privatleistung. Wir beraten Sie gern zu den individuellen Kosten und Erstattungsmöglichkeiten.

Ganzheitliche Ergänzung

In unserer Praxis kombinieren wir die Orthokin-Therapie mit weiteren bewährten Methoden wie Akupunktur, Schröpfen, speziellen Infusionen (zur Reduktion schädlicher freier Radikale und zur Knorpelversorgung) sowie sensomotorischen Einlagen für eine verbesserte Haltung

Ihr Termin bei Dr. med. Jens Hartmann

Dr. Hartmann verfügt über langjährige Erfahrung in der Anwendung der Orthokin-Therapie – auch im Spitzensport und mit internationalen Patientinnen und Patienten. Vereinbaren Sie gerne Ihren persönlichen Beratungstermin und lassen Sie sich individuell und ganzheitlich beraten.